Deutschland

Tödlicher Autounfall und mehrere Brände: Chaotische Nacht für Berliner Einsatzkräfte

Chaoshauptstadt Berlin: Ein BMW schoss am frühen Sonntagmorgen über das Geländer der Bösebrücke und stürzte auf die Gleise – der Fahrer starb. Zudem musste die Feuerwehr zu mehreren Bränden im Stadtgebiet ausrücken. Brandstiftung wird darüber hinaus auf einem Betriebsgelände mit Wohnmobilen in Marzahn vermutet.
Tödlicher Autounfall und mehrere Brände: Chaotische Nacht für Berliner Einsatzkräfte© Urheberrechtlich geschützt

Bei einem Verkehrsunfall im Berliner Norden ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, nachdem sein Wagen von der Bösebrücke in das darunterliegende Gleisbett des S-Bahnhofs Bornholmer Straße gestürzt war. Der Mann starb trotz Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte noch am Unfallort, wie die Polizei auf der Plattform X schrieb.

Horrorcrash in Gesundbrunnen

Die Bornholmer Straße war zwischen Jülicher Straße und Malmöer Straße gesperrt. Auch der S-Bahn- und der Straßenbahnverkehr waren einige Zeit unterbrochen. Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer in der Nacht aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen prallte zunächst gegen zwei Poller und den Fahrbahnrand, bevor er über das Geländer der Brücke zwischen den Stadtteilen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg geschleudert wurde und auf die Gleise stürzte.

Der Fahrer war nach Angaben der Feuerwehr in dem Fahrzeug eingeschlossen und musste von den Einsatzkräften befreit werden. Mehr als 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie die Berliner Zeitung berichtet.

Brandstiftung in Marzahn?

Die Feuerwehr in der Hauptstadt war auch an anderen Orten im Stadtgebiet gefordert: Die Feuerwehr ist in der Nacht zu Sonnabend mehrmals ausgerückt. Auf der Bundesautobahn A114 brannte in Blankenfelde ein Pkw. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Gleich zweimal ging es für die Feuerwehr nach Marzahn.

Gegen 22 Uhr rückten die Einsatzkräfte zu einem Betriebsgelände aus, auf dem acht Wohnmobile in Flammen standen. Auch hier wurde niemand verletzt, vier weitere Fahrzeuge seien aber beschädigt worden. Die Polizei kontrollierte vor Ort eine Person und vermutet Brandstiftung. 

Rauchentwicklung in Kreuzberger Pflegeeinrichtung - ein Toter

Im Stadtteil Kreuzberg ist am frühen Sonnabendmorgen in einer Pflegeeinrichtung ein Patientenzimmer in Brand geraten, hieß es von einem Sprecher. Dabei sei es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Der Brand sei mittlerweile gelöscht worden, die Feuerwehr betreue noch Verletzte vor Ort.

Insgesamt seien 21 Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr sprach von einem "Massenanfall". Nach bisheriger Kenntnis handele es sich ausschließlich um Rauchgasvergiftungen, so ein Feuerwehrsprecher. Alle Bewohner der Einrichtung seien inzwischen aus dem Gebäude gebracht worden und würden versorgt. 

Die Polizei Berlin teilte über X indessen mit, eine Person sei im Gebäude verstorben. Die Feuerwehr bestätigte dies. Es gebe außerdem mehrere Leichtverletzte, eine Person habe lebensbedrohliche Verletzungen erlitten und sei nach erfolgreichen Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gekommen. Die Kriminalpolizei sei für weitere Ermittlungen vor Ort. Die Brandursache ist bislang unklar.

Mehr zum Thema - Berlin: Statistisch weniger Messerangriffe ‒ Todesopfer in Berlin-Wedding

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.